Feinstaub (PM10 und kleiner) ist so klein, dass er tief in Deine Lunge eindringen kann – teilweise bis in die Lungenbläschen. Dort löst er Entzündungen aus und kann langfristig das Gewebe schädigen. Besonders verbreitet ist Feinstaub in Werkshallen, Lagern und überall dort, wo Maschinen laufen oder Material bearbeitet wird.
Beim Schneiden, Schleifen oder Bohren von Stein, Beton und Fliesen entstehen mineralische Stäube – oft in großen Mengen. Vor allem Quarzstaub gilt als hochgefährlich und ist Hauptverursacher der sogenannten Silikose, einer schweren Lungenkrankheit.
Ob in der Tischlerei, im Lager oder in der Verpackung – organische Stäube aus Holz, Papier oder Textilfasern begegnen uns in fast jedem Arbeitsumfeld. Kein Wunder: Wir verarbeiten, lagern und tragen diese Materialien täglich. Was harmlos klingt, kann jedoch ernste Folgen haben – denn gerade feine Hartholzstäube reizen nicht nur die Atemwege, sondern gelten auch als potenziell krebserregend.
Beim Schweißen, Fräsen oder Schleifen von Metall entstehen feine Partikel, die tief in die Lunge gelangen. Viele enthalten Schwermetalle wie Nickel oder Chrom – die der Körper kaum abbauen kann. Das Risiko: chronische Entzündungen und Vergiftungserscheinungen.
Biologische Stäube finden sich in der Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie oder auch in Lagern. Sie bestehen aus organischem Material und Mikroorganismen – und können Allergien, Infektionen oder sogar Lungenentzündungen auslösen.
In Lackierereien, Laboren oder bei der Kunststoffverarbeitung entstehen chemische Stäube, die besonders gefährlich sein können. Oft enthalten sie reizende oder toxische Substanzen – mit direkter Wirkung auf Lunge, Haut und Schleimhäute.






