Der Arbeitstag beginnt, die Maschinen laufen, Material wird bewegt, Funken sprühen. Mit jedem Schnitt, jedem Schleifen und jedem Sack, der aufgerissen wird, entsteht Staub. Manche Partikel sind mit bloßem Auge sichtbar – viele aber nicht. Gerade die ultrafeinen Staubpartikel bleiben unsichtbar in der Luft und gelangen tief in die Lunge. Und genau sie sind besonders gefährlich.
Denn: Dieser feine Staub bleibt in der Lunge, führt zu Entzündungen, zu einer schleichenden Vernarbung – zur Staublunge.
„Staublunge" ist ein Sammelbegriff für chronische Lungenerkrankungen, die durch das Einatmen von feinen, anorganischen Stäuben entstehen.
Dazu gehören Silikose (durch Quarzstaub), Erkrankungen durch Kohlenstaub oder durch feine Metall- und mineralische Stäube, die in vielen Industrieprozessen entstehen.
Die winzigen Staubpartikel gelangen tief in Deine Lunge und verursachen dort chronische Entzündungen. Das Heimtückische ist, dass die Staublunge sich schleichend über Jahre oder Jahrzehnte entwickelt, oft ohne dass Du es sofort merkst.
Denn es beginnt ganz harmlos: einmal ohne Maske gearbeitet, einmal die Absaugung nicht richtig angeschaltet. „Wird schon nichts passieren“, denkt man – doch genau diese kleinen Nachlässigkeiten summieren sich. Und dann gibt es erste Symptome einer Staublunge, die Du ernst nehmen solltest: Husten, der nicht mehr verschwindet, Atemnot bei Belastung oder ein Engegefühl in der Brust. Dann ist der Schaden da – unumkehrbar.