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Gute Luftqualität am Arbeitsplatz: Einfach unverzichtbar

Das Letzte, das Ihr wollt, ist eine Luftqualität am Arbeitsplatz, die die Gesundheit Eurer Mitarbeitenden und damit Ausfälle vom Personal provoziert. Worauf es zu achten gilt und wie Ihr Euch schütztwir klären auf. 

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Gute Luftqualität am Arbeitsplatz ist mehr als „nice to have“

Wusstest Du eigentlich, dass wir rund ein Drittel unseres Lebens am Arbeitsplatz verbringen? Verblüffend, in der Tat. Das heißt im Umkehrschluss auch, dass wir im Schnitt mehr Zeit mit unseren Arbeitskolleginnen und -kollegen verbringen als mit Freunden oder der Familie. Oder anders ausgedrückt: 

Arbeitszeit ist Lebenszeit. 

Umso wichtiger ist es, dass die Luft, die wir am Arbeitsplatz atmen, unser Leben mit unseren Liebsten nicht einschränkt, oder gar gefährdet. Gerade die Luftqualität in Produktions- und Lagerhallen birgt so manche, teils unsichtbare Gefahr. Auch das Risiko, das von weltweiten Pandemien ausgeht, wird von uns künftig keiner auf die leichte Schulter nehmen. 

Luft in Industrieanlagen: Verschmutzter als Großstadt-Luft

Leider ist es ein Fakt, dass Die Luftqualität in Industrieanlagen häufig schlechter ist als die im starken Straßenverkehr.  

Laut der US Environmental Protection Agency (EPA) ist die Luftbelastung am Arbeitsplatz oft zwei- bis fünfmal höher als unter freiem Himmel, in extremen Fällen sogar bis zu 100-mal. Denn wo Waren produziert, verarbeitet oder gelagert werden, entsteht Staub, der sich in den Räumen und damit in der Atemluft breit macht. 

Und nun stell Dir mal vor, dass Ihr diese Luft etwa 8 Stunden am Tag einatmet. Da gibt es Schöneres? Absolut richtig.

Welche Schadstoffe belasten die Luftqualität am Arbeitsplatz?

  • Feinstaub 
    Feinstaub besteht aus winzigsten Schwebeteilchen, die unterschiedliche Größen haben. Seinen Ursprung hat er in den verschiedensten Materialien.
  • Stickstoff (NO2) 
    Überall dort, wo reger Verkehr herrscht, ist eine hohe Stickstoffkonzentration nicht weit. Dieses Gas dringt von außen ein und setzt sich in Innenräumen fest.
  • Flüchtige organische Verbindungen (VOC) 
    Diese gas- und dampfförmigen Stoffe sind sehr gefährlich und werden z. B. von Reinigungsmitteln, Farben, Lacken und Klebstoffen abgesondert. 
  • Schwefeldioxid (SO2) 
    Schwefeldioxid entsteht z. B. beim Verfeuern fossiler Brennstoffe, bei der Verhüttung von Metall oder aber bei der Verarbeitung von Zellstoff zu Papier.
  • Schimmelpilze 
    Einmal nicht aufgepasst und schon ist er da: Schimmel bildet sich schnell in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit und unzureichender Belüftung.
  • Formaldehyd 
    Formalaldehyd ist ein häufig anzutreffendes VOC, das extrem krebserregend ist. Dieser Schadstoff findet sich in Holzprodukten (z. B. in MDF-Platten), Möbeln, Teppichen, Farben und Lacken. 

Welche Vorschriften gelten für Luftqualität am Arbeitsplatz?

dirty manufacturing worker with mask

Klingt paradox, ist aber so: Die Grenzwerte, die für Luftqualität am Arbeitsplatz gelten sind bei Weitem nicht so streng, wie die Vorgaben für die Außenluft. Dabei wäre es an der Zeit, diese lockeren Grenzwerte zu überdenken und anzupassen. Denn Studien haben längst gezeigt, dass verschmutzte Innenluft zum ernsten Problem für die Gesundheit Eurer Mitarbeitenden werden kann. Tatsächlich ist auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Ansicht, dass wir bessere Gesetze zur Kontrolle der Luftbelastung am Arbeitsplatz benötigen. 

Doch die gute Nachricht lautet, dass Ihr noch heute einen ersten Schritt in Richtung sauberer Luft am Arbeitsplatz gehen könnt. 

Frag den Luftreinigungsprofi um Rat 
Holt Euch bessere Luft an Euren Arbeitsplatz 
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