Kobalt ist ein hartes, blaugraues Metall, das in vielen High-Tech-Anwendungen eingesetzt wird — etwa in Elektromobilität, in Schneidwerkzeugen, Katalysatoren oder in der Luftfahrt.
Wenn man Kobalt verarbeitet (z. B. beim Schleifen, Trennen oder Fräsen), entstehen feine Partikel – das ist der sogenannte Kobaltstaub.
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Schon kurzfristig: Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Atembeschwerden.
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Mittelfristig / chronisch: Asthma, chronische Lungenerkrankungen, Entzündungen.
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Kobalt zählt zu den Stoffen mit Karzinogenitätspotenzial für Lunge und Atemwege.
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Durch Einatmen der Partikel in belasteter Luft (Atemwege, Lunge).
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Über den Mund beim Einnehmen (z. B. durch kontaminierte Hände oder Nahrungsmittel).
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In einigen Fällen kann Kobaltstaub auch über Auflösung und Aufnahme in Körperflüssigkeiten in den Blutkreislauf gelangen.
Ja — insbesondere dann, wenn Quellabsaugung nicht alle Partikel erfasst. Mit einem geeigneten Luftreinigungssystem lassen sich verbleibende Kobalt-Partikel in der Raumluft deutlich reduzieren und so die Exposition senken.







