Wenn Du morgens häufig hustest, bei der Arbeit schwer Luft bekommst oder ein Engegefühl in der Brust spürst, kann das ein Warnzeichen sein.
Gerade wenn Du in einer Backstube arbeitest und täglich mit Mehlstaub in Kontakt kommst, lohnt sich ein Besuch beim Lungenfacharzt – je früher, desto besser, denn oft ist das nicht nur ein "Bäckerschnupfen", sondern eine ernste Mehlstauballergie. Viele Bäcker:innen merken erst spät, dass ihre Symptome ernst sind. Und wer zu lange wartet, riskiert eine dauerhafte Schädigung seiner Lunge. Oft bedeutet das: Berufsverbot, Umschulung, ein kompletter Neustart – fernab vom geliebten Handwerk.
In der Regel nicht vollständig – vor allem, wenn die Belastung über Jahre unbemerkt stattgefunden hat. Allerdings kann sich der Zustand stabilisieren, wenn der Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen wie Mehlstaub konsequent vermieden wird. Frühe Erkennung und saubere Luft sind entscheidend, um dauerhafte Schäden zu verhindern und den Beruf des Bäckers weiter ausüben zu können.
Absaugungen sind gut – aber die Kombination mit Luftreinigern ist besser, weil sie den gesamten Raum entstauben. Sie holen selbst feinste Partikel aus der Luft – auch dort, wo kein Absaugarm hinkommt. Luftreiniger mit mehrstufigem Filtersystem sind die effektivste Methode, um die Gefahr von Bäckerasthma zu reduzieren. Besonders geeignet für Bäckereien sind Filter der Klasse ePM1 ≥ 80 % (nach ISO 16890) oder HEPA H13 nach EN 1822.
Weil in Bäckereien besonders viele allergieauslösende Stoffe in der Luft schweben – Mehlstaub, Enzyme, Schimmelsporen. Und weil oft über Jahre hinweg ohne wirksamen Schutz gearbeitet wird.
Statistisch leidet etwa jede:r vierzehnte bis siebzehnte Bäcker:in an berufsbedingtem Asthma – Tendenz steigend.
Masken können helfen – aber die gängigen Masken für den Produktschutz sind nicht ausreichend. Der bessere Weg: Die Luftbelastung direkt reduzieren, das heißt Absaugung plus Luftreinigung.






