Germany
Jetzt Anfrage senden
Newsletter
Alle Artikel

Wann sprechen wir von einer guten Raumluftqualität?

05/25/23 5 min Lesezeit Gesundheit Nachhaltigkeit

Die WHO schätzt, dass jedes Jahr fast 7 Millionen Menschen an den Folgen der Luftverschmutzung sterben. Das sind 7 Millionen Menschen zu viel. Deshalb hilft nur eins: die Luft, die wir alle atmen, besser zu machen.

what is good air quality clean air

Innenluft in Unternehmen: Gut sieht oft anders aus

Luftverschmutzung ist ein Thema, das uns alle angeht. Und zwar nicht nur diejenigen von uns, die sich viel in Innenstädten aufhalten und dort mit dichtem Smog zu kämpfen haben. Tatsächlich ist es nämlich so, dass die Luft in Innenräumen oftmals viel schlechter ist als die Außenluft. Dieser Blog-Artikel wird Dir die Augen öffnen! 

Doch wie ernst ist es denn mit der Luftverschmutzung? Oder anders gefragt: Wieso sollte sie uns tangieren (mal ganz unabhängig vom Klimawandel)?  

Ganz einfach: Die WHO schätzt, dass Luftverschmutzung weltweit jedes Jahr für den Tod von fast 7 Millionen Menschen verantwortlich ist. Schlaganfälle, Herzinfarkte und Lungeninfektionen sind dafür offenbar die häufigsten Ursachen.  

Allein in Deutschland sind im Jahr 2020 rund 28.900 Todesfälle auf eine Feinstaubbelastung zurückzuführen. Das sind etwa 80 Todesfälle pro Tag.  

Bleibt also die Frage: Was ist gute Luftqualität? Und wie gehen wir mit „schlechter Luft“ um, damit sie nicht zu einer Gefahr für uns wird?

Der Luftqualitätsindex – Oder: Wie wir saubere Luft messen

Gerade in Innenräumen ist Luftverschmutzung eine tückische Angelegenheit. Die Partikel, die hier zur Gefahr für Eure Mitarbeitenden werden, sind in den meisten Fällen nämlich unsichtbar. Da sprechen wir von Feinstaub jeder Art. Egal ob 

  • Holzstaub, 
  • Metallstaub, 
  • Gummistaub, 
  • Kunststoffstaub oder 
  • Betonstaub.

Es gibt noch viele mehr, die für den menschlichen Organismus eine echte Gefahr darstellen. Und das erschreckende dabei ist, dass jedes Unternehmen mindestens einer Feinstaubart ausgesetzt ist.  

Um die Luftqualität zu bestimmen, bedienen wir uns dem sogenannte AQI (Air Quality Index; dt. Luftqualitätsindex). Beim AQI handelt es sich um einen Index zur Angabe der täglichen Luftqualität. Er verrät uns, wie sauber oder verschmutzt die Luft ist und welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind. 

Dabei konzentriert sich der AQI vor allem auf die gesundheitlichen Auswirkungen, die auftreten können, wenn man ein paar Stunden (oder Tage) ungesunder Luft ausgesetzt ist. Will heißen, je höher der AQI-Wert ist, desto größer ist das Risiko für die Gesundheit. 

Wann genau der AQI besonders wichtig wird:  

Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit hat die US-Umweltschutzbehörde (EPA) nationale Luftqualitätsstandards festgelegt. Der AQI bewertet die Luftqualität anhand der vier wichtigsten Luftschadstoffe, die im Clean Air Act geregelt sind:  

  • Partikelverschmutzung, 
  • bodennahes Ozon, 
  • Kohlenmonoxid und  
  • Schwefeldioxid. 

Je höher der AQI-Wert auf einer Skala von 0 bis 500 ist, desto höher ist der Grad der Luftverschmutzung. Und desto größer ist das Gesundheitsgefährdungspotenzial.   

Die Gefahrenstufen können wir in 3 Kategorien unterteilen: 

  1. Ein Wert von 50 steht beispielsweise für eine gute Luftqualität mit minimalem oder gar keinem Potenzial zur Beeinträchtigung der öffentlichen Gesundheit.
  2. AQI-Werte von 50 - 100 werden im Allgemeinen als akzeptabel angesehen. Ein Wert von 100 entspricht der nationalen Luftqualitätsnorm, die von der EPA als sicherer Wert zum Schutz der öffentlichen Gesundheit festgelegt wurde. 
  3. AQI-Werte über 100 werden im Allgemeinen als ungesund eingestuft, wovon mit steigendem AQI-Wert immer mehr Menschen betroffen sind. Ein AQI-Wert von 300 oder mehr steht für eine Luftqualität, die so gefährlich ist, dass sie sogar schwere gesundheitliche Folgen haben kann. 

Wie sieht es mit der Raumluftqualität aus?

Die Leitlinien und Normen der WHO für die Qualität von Innenluft enthalten Bestimmungen für einige wichtige Schadstoffe. Dazu gehören 

  • Benzol,  
  • Kohlenmonoxid,  
  • Formaldehyd,  
  • Naphthalin,  
  • Stickstoffdioxid und  
  • Feinstaub (PM2,5 und PM10).

Schlechte Innenluft kann verschiedene Ursachen haben. Denn je nach Branche habt Ihr mit verschiedenen Materialien im Arbeitsalltag zu tun.  

Habt Ihr ein Lager und/oder eine Produktion, atmet Ihr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Betonstaub ein, der sich durch eine natürliche Abnutzung Eures Bodens bildet. Doch auch Gummistaub ist ein Thema für Eure Raumluftqualität. Der entsteht bei der Abnutzung von Reifen, durch beispielsweise Gabelstapler. Holzstaub, Kunststoffstaub und Metallstaub sind ebenfalls Luftpartikel, die der Gesundheit Eurer Mitarbeitenden schlichtweg schaden. Mögliche Symptome:  

  • Trockenheit und Reizungen der Augen, der Nase, des Rachens und der Haut, 
  • Kopfschmerzen,  
  • Müdigkeit,  
  • verstopfte Nebenhöhlen,  
  • Überempfindlichkeit und Allergien.  

Du siehst schon, viele dieser Symptome sind im Wesentlichen grippeähnlich, sodass es oft schwierig ist festzustellen, inwieweit die Innenraumluft daran schuld ist. Spätestens dann, wenn diese Symptome innerhalb weniger Stunden nach Beginn des Arbeitstages auftreten und beim Verlassen des Arbeitsplatzes wieder abklingen, ist es ratsam, die Raumluftqualität zu prüfen.  

Das Gleiche gilt, wenn Personen, die in demselben Bereich eines Gebäudes arbeiten, die gleichen Symptome melden oder aufweisen.  

Wenn schlechte Luftqualität ignoriert wird, können die Auswirkungen sogar noch schlimmer sein. Nach Angaben der EPA können sich einige dieser Auswirkungen erst Jahre nach der Exposition oder nach längerer, regelmäßiger Exposition zeigen.  

Schwere Atemwegserkrankungen, Herzkrankheiten und Krebs sind nur einige der möglichen Auswirkungen.  

Wie Ihr die Luftverschmutzung in Innenräumen kontrolliert

Wir wissen nun, dass uns der Luftqualitätsindex dabei hilft zu erkennen, wie gefährlich die Außenluft für unsere Gesundheit ist. Da wir ihn (leider) nicht für die Innenluft heranziehen können, müsst Ihr für eine astreine Raumluftqualität entsprechende Vorkehrungen treffen.  

Herkömmliche Methoden, um Eure Innenluft zu verbessern, sind Schutzmasken oder Absaug- und Belüftungssysteme. Das Problem: Diese sind oft nicht zu 100 % wirksam und vermindern das Risiko schlechter Raumluftqualität nicht immer. 

Doch wir wären ja nicht Zehnder Clean Air Solutions, wenn wir keine sofortige und kosteneffektive Lösung für Euch hätten, die Eure Raumluftqualität im Nu verbessert. Das Zauberwort lautet: Luftreiniger! 

Neugierig? Dann beraten wir Euch gerne, wie unsere Luftreiniger dazu beitragen, dass 

  • Eure Mitarbeitenden gesünder werden, 
  • Ihr weniger Personalausfälle habt und 
  • sich Eure Produktivität steigert.

Oh, und fürs Arbeitgeberimage ist das natürlich auch ein Plus! Deswegen lautet unser Tipp: Gar nicht lange warten und Euch von einem unserer Experten beraten zu lassen. 

Macht jeden Arbeitsplatz besser:
Beste Innenluft
Jetzt beraten lassen